ZÄRTLICH & ZORNIG

ZÄRTLICH & ZORNIG

ZÄRTLICH & ZORNIG

Podcast aus Betroffenenperspektiven zum Umgang mit sexualisierter Gewalt/Vergewaltigung
 

Mit unserem Podcast zärtlich&zornig wollen wir Austauschräume schaffen und vielfältige Betroffenheiten von Vergewaltigung und sexualisierter Gewalt und unterschiedliche Umgangsweisen damit sichtbar machen. Es ist ein Podcast, der uns empowert, der uns wütend, emphatisch, stolz, traurig, stark und mutig macht- und euch hoffentlich auch. 

 

Innerhalb unserer einstündigen Folgen wollen mit gesellschaftlichen Vergewaltigungserzählungen, Normen und Tabus brechen. Aus Betroffenenperspektiven diskutieren wir mit tollen Gäst*innen über Schuld, Scham, Wut, Rache, Sprache, Empowerment und vieles mehr. Wir beleuchten Hindernisse für den selbstbestimmten Umgang mit Betroffenheiten und teilen Handlungsstrategien.

 

Im Zentrum des Podcast steht dabei die strukturelle Dimension von Vergewaltigung und das Erleben einer weiteren gesellschaftlichen Gewalt, die starre Betroffenheitsbilder zeichnet, individualisiert und unsichtbar macht. Dagegen senden wir an - alle 2 Monate zu hören bei Sphere Radio, Mixcloud, Soundcloud und Spotify.

Sphere Radio

 

Soundcloud

 

Mixcloud

 

Spotify

 

Schaltet ein, erzählt euren Friends davon und schreibt uns euer Feedback an zaertlichundzornig@riseup.net

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Sexualisierte Gewalt

in der Familie

In unserer vierten Folge sprechen wir mit unseren Gästen Gabriel_Nox und Malte über sexualisierte Gewalterfahrungen in Kindheit und Jugend in der Familie.
Es geht um die Auseinandersetzung mit vorherrschenden Bildern von Familien. Dem eigenen Druck und Stress als Kind diese Bilder aufrecht zu erhalten. Über Geheimhaltung und Erinnern. Wir tauschen uns über Kontaktabbrüche und Kontaktpausen aus. Wir reden über Sprechverbote und kollektive Realitätsverweigerung. Es geht um Transition und nicht-binäre Identitäten. Um das (ver)lernen der (Un)wichtigkeit eigener Grenzen und Körperwahrnehmungen. Und wir reißen viele Themen an wie Kindeswohl, Coming-Out, Sexualität und die Frage, was Gesellschaft eigentlich davon hat, sexualisierte Gewalt zu ignorieren und was es unserer Meinung nach für Veränderungen braucht.

Sexualisierte Gewalt in queeren Räumen

In unserer dritten Folge geht es um das Erleben von und den Umgang mit sexualisierter Gewalt in queeren Räumen und Beziehungen. Wir bewegen uns in einer Gesellschaft, die eine sehr klare Vorstellung davon hat, was Vergewaltigung bedeutet und wer als ‘vergewaltigbar’ gilt. Eine Betrachtung von sexualisierter Gewalt wird häufig nur innerhalb heterosexueller Konstellationen verortet, in der Männer als einzig mögliche Täterfiguren identifiziert werden. Diese Bilder gestalten und verwehren Möglichkeitsräume des Sprechens und der Glaubwürdigkeit. Wir sprechen daher in dieser Folge mit unseren beiden Gästen von Queering Defaults über die Anerkennbarkeit von sexualisierter Gewalt in queeren Kontexten und Beziehungen und ihre Grenzen. Es geht um die strukturelle Unsichtbarmachung von Betroffenheiten, um die Normalität transfeindlicher Erzählungen und das Ignorieren intersektionaler Unterdrückungsmechanismen in cis dominierten Gruppen. Es geht um Empowerment und die Kraft von queeren Safe Spaces. Es geht um Verbundenheit und die Stärke vom öffentlichen Sprechen.


Link zum Redebeitrag von Queering Defaults:
https://queeringdefaults.noblogs.org/post/2021/03/09/8-3-2021-deuengl/

Schuld und Scham

In unserer zweiten Folge sprechen wir über die großen Gefühle Scham und Schuld. Was wir darunter verstehen. Wie Scham und Schuld unsere persönlichen Auseinandersetzungen mit eigenen Gewalterfahrungen geprägt und beeinflusst haben. Welche gesellschaftlichen Strukturen für uns dahinter stecken. Welche Normen und Mythen Scham- und Schuldgefühle bestärken - Gewalterfahrungen als persönliches Problem darstellen und Entpolitisieren. Was uns im Umgang mit Schuld- und Schamgefühlen geholfen hat. Wir sprechen über Verletzlichkeit, Wut, Zärtlichkeit und Verantwortungsübernahme.

Über Uns

Wir erzählen, wie wir individuel zu diesem Podcast gekommen sind und warum es uns so wichtig ist, dass es ihn gibt. Es geht um sexualisierte Gewalt und Vergewaltigung. Um das Sprechen und nicht-sprechen. Um Auseinandersetzungen mit unseren Erfahrungen nach der Gewalt. Um schöne und schwere Momente. Um Empowerment, Freundinnenschaft und die Stärke von Kollektiven.